Pflegedienst Wölling

in Körle und Umgebung

 

 

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Fördernde Prozesspflege nach Krohwinkel

   
Mit den 12 Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) wird
das Ziel verfolgt, den Pflegebedürftigen und seine Bezugsperson bezüglich der Unabhängigkeit zu fördern und weitgehend individuelles Wohlbefinden zu ermöglichen!

Solche existenziellen Erfahrungen sind:

• Existenz gefährdende Erfahrungen
        Verlust von Unabhängigkeit
        Sorge, Angst, Misstrauen
        Trennung, Isolation
        Ungewissheit, Hoffnungslosigkeit
        Schmerzen
        Sterben

• Existenz fördernde Erfahrungen
        Wiedergewinn von Unabhängigkeit
        Freude, Zuversicht, Vertrauen
        Integration
        Wohlbefinden
        Hoffnung

• Erfahrungen, die die Existenz sowohl fördern als auch gefährden
        Kulturgebundene Erfahrungen, wie Weltanschauung, Glauben, Religion
        Lebensgeschichtliche Erfahrungen.

Der besondere Blick auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten des pflegebedürftigen Menschen - im Gegensatz zu einer problem- und defizitorientierten Herangehensweise zeichnet dieses Modell aus.
Hinzu kommen weitere Teilbereiche:

Das Rahmenmodell beschreibt die Interessen, Ziele und Handlungsschwerpunkte von Pflegebedürftigen.

Das Pflegeprozessmodell beschreibt Pflege als fördernden Problemlösungs- und Beziehungsprozess.

Das Managementmodell beschreibt die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche zur Organisation des fördernden Pflegeprozesses.

Das Modell zum reflektierenden Erfahrungslernen beschreibt den kontinuierlichen Lernprozess der Pflegenden in Anlehnung an den Pflegeprozess.



Der Pflegeprozess

 

1. Informationssammlung
    Erst- bzw. Aufnahmegespräch, Befragung, Beobachtung, Krankengeschichte und
    Untersuchungsergebnisse,spontane Äußerungen des Pflegebedürftigen oder seiner Angehörigen und
    anderen Beteiligten.

2. Erfassen der Pflegeprobleme und Ressourcen
    Erfassung der AEDL´s, Einschätzung der Selbständig- bzw. Pflegebedürftigkeit des Betroffenen.
    Unterscheidung zwischen generellen Problemen ( Durch abwehrgeschwächte Allgemeinsituation ) und
    individuellen Pflegeproblemen.

3. Festlegen von Pflegezielen
    Beschreibung eines Sollzustandes, den der Betreffende mit pflegerischer Unterstützung erreichen kann.
    - Patientenorientiert und realistisch
    - Positiv, es legt fest was erreicht und nicht was vermieden werden soll
    - Überprüfbar, es enthält eine Zeitangabe, bis wann es erreicht ist.

4. Planung der Pflegemaßnahmen
    Pflegemaßnahmen werden konkret als Antwort auf folgende Fragen formuliert:
    Wer macht wann, was, wie, womit?

5. Durchführung der Maßnahmen
    Nach Festlegung von Zielen und Maßnahmen werden letztere entsprechend umgesetzt.

6. Auswertung/Evaluation
    Die Auswertung erfolgt spätestens zu dem im Pflegeplan vorgesehenen Zeitpunkt. Aktuelle Ereignisse
    werden jederzeit eine Anpassung des Pflegeplans erfordern.
    • Überprüfung,inwieweit erwartete Ergebnisse eingetreten sind.
    • Suche nach Gründen warum sie nicht eingetreten sind.
    • Veränderung des Pflegeplans entsprechend neugewonnener Erkenntnisse:
            - neue Informationen?
            - neue Probleme?
            - neue Ressourcen entdeckt?
            - angestrebte Ziele erreicht? Wenn nicht - Warum?
            - können Maßnahmen abgesetzt bzw. müssen neue ergriffen werden?
            - waren die Maßnahmen so wie geplant durchführbar?


Psychisch

Wir betrachten den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Wir achten den Patienten als Individuum in seiner Einmaligkeit mit seinen Stärken und Schwächen, Bedürfnissen, Wünschen und Hoffnungen.

Physisch

Wir gehen auf die Bedürfnisse des Patienten versorgend, vermittelnd, beratend und begleitend ein.

Fachkompetent pflegen, bedeutet für uns den Patienten einzubinden. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe, Unterstützung/Beratung in verschiedenen Lebenslagen.

Ganzheitlich pflegen heißt für uns nicht nur Gesundheitspflege, sondern auch Versorgung/Besorgungen in allen lebensnotwendigen Bereichen (z.B.: Haushalts-/Einkaufshilfe).

 

Es sei jedoch ausdrücklich bemerkt, dass die individuellen Wünsche des Menschen oder auch seiner Angehörigen immer obere Priorität haben. Diesen Wünschen entsprechend werden wir unsere Pflege professionell ausrichten.

   
   
   
   
 

 

 

 
     

 

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